Quantcast Lizard FullSoul Sandal

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Lizard FullSoul

Für alle, die Barfuß als ursprünglichste Form der Fortbewegung lieben, aber schmutzige Sohlen, Schnittverletzungen und schräge Blicke vermeiden wollen ist der FullSoul genau das Richtige! 
Der FullSoul ist ein ultraminimalistischer und eleganter „Schuh“, gefertigt aus einem einzigen, zusammenhängenden Stück dünnem Leder, ohne Naht, Nieten und Kleber. Durch feine Riemen schmiegt sich die Ledersohle wie eine zweite Haut an den Fuß.
Der Minimalschuh wird aus einem Stück dünnem, widerstandsfähigem Rindsleder (100% vegetabil gegerbt) herausgeschnitten und in Handarbeit fertiggestellt. Er wiegt ultraleichte 70 g bei Schuhgröße 43 und mittlerer Lederstärke. 
Mit seinem raffinierten, eleganten Design ist der FullSoul runningpad Gewinner des ISPO Award 2016/17 im Segment Outdoor.

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Die Aussparung im Fersenbereich und Zugmechanismus
Die Aussparung im Fersenbereich erlaubt es der Ferse nach hinten herauszuragen – für einen normalen Schuh eher ungewöhnlich! Durch die relativ lange Kontur und die abgerundeten Schnittkanten kann ohne lokale Druckstellen der Fersenteil sicher und verrutschungsfrei, ohne das Risiko einer Blasenbildung, bei Kraftschluss an die Sohle, fixiert werden. Das Schnittelement des Fersenteils ist gleichzeitig der Zugmechanismus für das stufenlose Verstellen der Zugspannung der Länge und der Lederriemen. Die überstehenden Teile de Lederbandes können locker an der Gegenseite verknotet werden.

Das Schnürsystem
Die Umlenkung des Lederbandes um 180 Grad entspricht dem physikalischen Prinzip eines Flaschenzuges: die Kraft pro Zugstrecke am äußeren Lederriemen wird verdoppelt, andererseits lockert sich die Gesamtlänge des Doppelriemens nur um die Hälfte der Strecke des Einzelriemens. Das hat zur Folge, dass bei Nässe ein Nachspannen/Nachschnüren in aller Regel nicht nötig ist. Dieses System findet sich auch in manchen Schuhmodellen aus dem Mittelalter.

Die dünnen Lederriemen
Die dünnen Lederriemen entstehen durch ein spezielles Schnittmuster aus dem selben Stück Leder wie der Rest des Schuhs. Sie werden speziell nachbehandelt, dünner gefräst, angeschliffen und mit Lederwachsen/Ölen geschmeidig gemacht. Durch fehlende Nähte oder Metallösen ist diese Verbindung zum einen sehr langlebig (bei Moorleichenfunden sind Kleidungsstück und Schuhe aus Leder oft bis auf die Nähte intakt), zum anderen sehr geschmeidig.

Die Befestigung des Lederbandes
Die Befestigung des Lederbandes geschieht links und rechts jeweils an der günstigsten Stelle des Fußes, bei der aufgrund der Fußanatomie ausreichende Seitenstabilität ohne Druckstellen erzeugt wird, und die umliegenden Lederflächen breitflächig an die Fußsohle gezogen werden. Man kann auch die Riemen über Kreuz führen, was die Seitenstabilität weiter erhöht.

Das Zwischenzehenstück
Der versteckte aber mechanisch wichtigste Bereich des Schuhs: das Zwischenzehenstück. Es kommt mit einer 90 Grad Drehung aus der Sohle heraus und schmiegt sich zum einen an den Zwischenzehenraum und gibt über die angrenzen Zehen dem Vorderfuß Halt nach links rechts und vorne (das Verrutschen nach hinten wird über den Fersenteil verhindert). Zum andern legt es sich auf die Fußoberseite und verhindert das Herabfallen der Sohle.

Die Sohle: eine zweite Haut
Die Sohle selbst wirkt wie eine zweite Haut: und Leder ist dafür auch bestens geeignet, dank der Fähigkeit Druckspitzen zu absorbieren und Reibungsenergie, Schweiß aufnehmen zu können  und sich allmählich der individuellen Fußform weiter anzupassen. Natürlich vegetabil gegerbt, aus einer europäischen Gerberei.

Stabilität
Das dünne eingeflochtene und eingepresste Lederband verleiht dem Frontbereich genau die richtige Stabilität, um auch bei Nässe und Schlamm nicht nach unten wegzukippen. Dies kann sonst nur mit relativ harten und dicken Sohlen erreicht werden.

Das Design“Herzstück“
Das Design“Herzstück“ ist die elegante und zentral sichtbare Aufspaltung des Einzelriemens in zwei einzelne Riemen – eine sogenannte „Bifurkation“, wie bei einem Baumstamm, der sich in zwei Äste aufgabelt. Diese optisch und mechanisch kritische Stelle des Schuhs ist hier auch wieder in großer Einfachheit ohne Naht oder Metall oder weitere Durchschleifungen mit Ecken und Kanten gelöst.

Der FullSoul runningpad wurde 2016/2017 mit dem ISPO award als „metaproduct runningpad & style“ ausgezeichnet. Sein Vorgänger, der „freeheel runningpad“ erhielt den ISPO award 2012. Das Gewicht beträgt ca. 110g bei Schuhgröße 43. Erfahrene Läufer können mit diesen Schuhen einen Straßenmarathon und sogar Bergläufe absolvieren. Achtung jedoch: Bevor Du das Laufen in den FullSoul beginnst solltest Du wissen, dass "zu viel zu schnell" beim Umstieg von normalen Laufschuhen zu "Barfußlaufschuhen" zu schweren Verletzungen führen kann. Du solltest es "langsam angehen lassen" und die Technik des Barfusslaufens lernen.

FullSoul. Hintergrund:
Die Idee zum FullSoul hatte der passionierte Langstrecken-, Berg- und Barfußläufer Dr. Martin Daumer, inspiriert von der evolutionsbiologisch begründeten Hypothese, der Mensch sei „born to run“– als Hochtemperatur-Vorderfuß-Langstreckenläufer, der Säugetiere zu Tode hetzen kann.
Über viele Jahre entwickelte und testete er verschiedene MinimalSchuh-Prototypen. Ein erster Meilenstein war der ISPO Award 2012 für das fersenfreie Modell freeheel runningpad®.
Den zweiten ISPO Award erhielt er 2016 für den aktuellen Minimal-SinSchuh FullSoul. Im Rahmen seiner beruflichen Forschungen untersucht Martin Daumer unter anderem Möglichkeiten, mit mobiler Sensorik menschliche Bewegung im Alltag zu quantifizieren.